Junge Musiker begleiten Buch-Übergabe
TExT: FEA/FOTO: FRANK THOMAS KOCH
Man mag es kaum glauben, aber viele Kinder haben vor ihrer Einschulung noch nie ein Buch in der Hand gehabt. Das ist ein Problem, denn wer sich bilden will, muss lesen können.

Anfang des Jahrtausends gründete sich daher der Verein „Das erste Buch“. Die Idee: Rund um den Nikolaustag erhalten tausende Erstklässler in ganz Deutschland ihr erstes Buch in die Hand gedrückt und ein ganz besonderes obendrein: Denn die Bilder und Geschichten in diesem Buch wurden von Dritt- und Viertklässlern gemalt und geschrieben. Bundesweit erhalten in diesem Jahr etwa 30 000 Kinder ein solches Werk. In Bremen wurden am Mittwoch die Nachwuchsleseratten in der Grundschule an der Stader Straße beschenkt. Mit dabei war unter anderem Vereinsvorstandsmitglied Marco Bode, der sich seit Jahren für dieses Projekt engagiert. Aber es ging an diesem Tag nicht nur um das geschriebene Wort –

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Schach als Unterrichtsfach an Bremer Grundschulen

Schach gehört in Bremen seit den Herbstferien zum Unterricht in Grundschulen. 1.500 Kinder in 70 Klassen machen schon mit und es ist bundesweit der größte Pilotversuch. Die Idee dazu kam vom Verein „Das erste Buch“, der sich eigentlich um die Lesekompetenz in Schulen kümmert und Bremens Bildungssenatorin Claudia Bogedan sorgte dafür, dass Schach Teil des Unterrichts wird. Das Motto lautet: „Schach macht schlau“ – aber Schach fördert auch das soziale Zusammenleben.

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Die Presse über "Das erste Buch"

„Das erste Buch“ weckt Lust am Lesen

Ein sportlicher Yak, ein Affentorwart und ein Qualm namens Freddi, der im Suppentopf wohnt: Fantasievolle Geschichten von A bis Z, geschrieben von Kindern für Kinder, machen die Initiative „Das erste Buch“ aus. Bei dem Leseförderungsprojekt macht die Stadt Gütersloh als einzige in OWL mit. Gestern war Buchübergabe in einer der teilnehmenden Grundschulen.

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